March 2014

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In meinem letzten Blog habe ich mich mit einigen der Herausforderungen beschäftigt, mit denen sich Unternehmen mit älteren Zutrittskontrollsystemen konfrontiert sehen. Ich habe auch einige der Vorteile beschrieben, die eine Umstellung auf die neuesten Industrielösungen mit sich bringt.  Die häufigste Frage, die uns von Kundenseite derzeit gestellt wird, lautet: Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt, um diese Umstellung in Angriff zu nehmen?  Tatsächlich gibt es viele mögliche Einstiegspunkte für Migrationsprojekte:

 

Fusionen oder Übernahmen: Fusionen oder Übernahmen erfordern oft Rebranding-Maßnahmen und die Integration unterschiedlicher Verwaltungssysteme, Technologien und Prozesse. Im Allgemeinen muss das Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt neue Ausweise ausgeben. Da die Kosten für neue Technologie im Vergleich zu den vorhandenen Systemen wettbewerbsfähig sind, wäre dies der ideale Zeitpunkt für die Migration hin zu einem System, das mehr Sicherheit bietet, durchdachter und mit besseren Funktionen ausgestattet ist.

 

Standardisierung auf eine Karte: Rasches Wachstum, dezentrale Verwaltungssysteme und/oder mehrere Standorte führen dazu, dass Unternehmen irgendwann mehrere Zutrittskontrollsysteme verwalten müssen. Da neue Technologien die Möglichkeit bieten, Ausweise aus der Ferne auszugeben und zu ändern, kann die Zutrittskontrolle jetzt in ein System integriert werden, das zentral verwaltet wird. Die mobile Zutrittskontrolle geht einen Schritt weiter. Sie bietet zusätzlich die Vorteile von drahtloser, dezentraler Bereitstellung und Verwaltung sicherer Identitäten.

 

Konsolidierung von Einrichtungen: Wenn ein Unternehmen umzieht oder neue Gebäude nutzt, müssen für solche Standorte ebenfalls Zugangsberechtigungen ausgestellt werden. Das ist ein idealer Zeitpunkt, die Zutrittskontrolle für das gesamte Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen. Vielleicht ist es ja an der Zeit, alle Standorte in ein System zu standardisieren.

Neuausstellung von Ausweisen: Wenn neue Mitarbeiter eingestellt werden, kaufen viele Unternehmen aus Kostengründen zusätzliche Karten, die mit der vorhandenen, alten Technologie kompatibel sind. Einige Unternehmen müssen wegen eines neuen Markenbilds  oder Logos ihre Karten ändern – auch dies ist ein guter Zeitpunkt für das Upgrade zu einer aktuellen Technologie.

Neue Kartenanwendungen: Neue Anwendungen wie der Zugriff auf virtuelle Daten, Zeiterfassung und Anwesenheitskontrolle, sichere Druckverwaltung oder bargeldloser Zahlungsverkehr erfordern die Ausgabe einer entsprechenden Karte. Unternehmen können in solchen Fällen zu einzelnen kontaktlosen Smartcards (oder zukünftig auch Smartphones) migrieren – sie werden zentral in einem System verwaltet und verbinden die gewünschten Funktionen mit der Zutrittskontrolle.

 

Verbesserung des Risikomanagements: Ob aufgrund von Forderungen der Versicherungen oder zur Optimierung der Risikomanagement-Kosten – der Wechsel zu einem modernen System kann die Sicherheit in einem Unternehmen dramatisch verbessern.

 

Veränderungen der Sicherheitsanforderungen: Neue Gesetze, Regularien und ähnliche Gründe können dazu führen, dass Unternehmen ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöhen müssen. Gegebenenfalls ist es erforderlich, neue optische Sicherheitstechnologien einzuführen, um Fälschungen vorzubeugen.

 

Sicherheitsereignis: Manchmal ist ein unerwartetes Ereignis oder eine Sicherheitskompromittierung der Auslöser für Investitionen in ein neues Zutrittskontrollsystem. Im Idealfall sollte ein Unternehmen natürlich migrieren, bevor ein Problem auftritt. Insbesondere dann, wenn es sich um ein Niederfrequenzsystem handelt, das leicht kopiert werden kann.

Ein Wechsel der traditionellen Sichtweise auf Veränderungen kann erheblichen Nutzen bringen, wenn man sie als eine Chance zur Führungsposition betrachtet. Mit dem richtigen Ansatz können Anwender ihre Systeme einfach und kosteneffizient aktualisieren. So gelingt es, aktuelle Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig die Vorteile neuer Technologien zu nutzen.  Wer sich heute für die richtige Technologie entscheidet stellt sicher, auch künftigen Anforderungen gerecht zu werden und Investitionen in die bestehende Infrastruktur langfristig nutzen zu können. 

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Unternehmen möchten nötige Veränderungsmaßnahmen oft umgehen oder aufschieben – sei es aus Budget-Gründen oder aus Furcht vor Störungen im Arbeitsablauf mit eventuellen Einschränkungen der Produktivität. Das kann sich insbesondere bei der Zutrittskontrollinfrastruktur als riskant erweisen. Die Kombination aus veralteter Technik und wachsender Sicherheitsbedrohung kann den Handlungsspielraum eines Unternehmens beim Schutz seiner Mitarbeiter, Gebäude und Daten sehr schnell dramatisch einschränken. Dabei ist es sehr viel effizienter, Änderungen proaktiv einzuleiten, anstatt zur Reaktion gezwungen zu werden. Als ideale Lösung erweist sich hier der Aufbau einer Infrastruktur, die auf kontinuierlichen Wandel vorbereitet ist. Eine solche Infrastruktur kann sich jederzeit flexibel an neue Anforderungen anpassen. Gleichzeitig haben Unternehmen die Gewissheit, dass sich ihre Investitionen auch bei der Einführung neuer Technologien und Funktionen rechnen.

Es gibt viele gute Gründe, sich für diesen Weg zu entscheiden. Bestehende Sicherheitsmaßnahmen müssen regelmäßig aktualisiert werden. Wertminderung bei einer bestehenden Investition kann dadurch vermieden werden und gleichzeitig steigt der Komfort für die Anwender – dies alles gelingt mithilfe einer Plattform für Mehrfach-Anwendungen auf Smartcards oder Smartphones. Eine Zutrittskontrollplattform, die aktuellen Anforderungen gerecht wird mit dem höchstmöglichen Maß an Sicherheit, Komfort und Interoperabilität, gibt Unternehmen die Möglichkeit, künftige Funktionalitätserweiterungen vor Ort und ohne Unterbrechung des Geschäftsbetriebs zu integrieren. 

Interoperabilität und die Nutzung von Standards

Für den Aufbau einer skalierbaren und flexiblen Architektur ist es notwendig, die „Verbindungen“ zwischen den Architektur-Komponenten unter die Lupe zu nehmen. Neue Geräte und Systeme werden hinzugefügt, bestehende werden überarbeitet und aktualisiert: Bei der Weiterentwicklung von Komponenten kann das Sicherstellen reibungsloser Funktionalität und der erwarteten Sicherheitsfunktionen eine Herausforderung sein. Die Lösung dazu ist die Entwicklung von Standards in der Sicherheitsbranche. Organisationen wie die SIA, The Smart Card Alliance, PSIA und ONVIF nutzen das Know-How der Branche, um diesen Herausforderungen zu begegnen.  Ein Paradebeispiel dafür sind das Open Supervised Device Protocol (OSDP) und das damit verbundene Secure Channel Protocol (SCP) für die Leser-Kommunikation, die von der Security Industry Association (SIA) standardisiert wurden.

Vorteile von kontaktlosen Hochfrequenz-Smartcards

 Im Gegensatz zu älteren Lösungen sind die neuesten Hochfrequenz-Smartcards auf Interoperabilität ausgelegt. Sie fügen sich in eine größere, weitaus dynamischere Systemumgebung ein. Diese Lösungen sorgen auch dafür, dass die Sicherheit von Hardware und Medien unabhängig wird. Unternehmen können damit ihre Infrastruktur sehr viel einfacher an künftige Anforderungen anpassen. Aktuelle Lösungen beinhalten die Portabilität von Smartcards zu Smartphones, sodass Unternehmen in ihrem Zutrittskontrollsystem sowohl Smartcards als auch mobile Geräte oder gar beides gleichzeitig nutzen können.

Die iCLASS SE Plattform von HID Global arbeitet mit der Seos-Technologie und ist das erste System, welches die genannten Funktionen möglich macht. Sie erhöht die Sicherheit und auch die Flexibilität bei der Anpassung an zukünftige Anforderungen wie z. B. das nachträgliche Hinzufügen neuer Anwendungen auf eine Ausweiskarte. Außerdem können iCLASS Seos Ausweise innerhalb einer gesicherten Zutrittskontrollumgebung auch in Smartphones eingesetzt werden.

Mit modernen Zutrittskontrolllösungen können Migrationsprojekte dank Multitechnologie-Smartcards und -Lesegeräten, die solche erweiterungs- und anpassungsfähigen Plattformen nutzen, störungsfrei umgesetzt werden. Darüber hinaus haben Unternehmen mit aktuellen Kodiergeräten die Möglichkeit, Karten mithilfe eines einzigen Geräts zu kodieren und ohne Verzögerung auszugeben.  Diese Multitechnologie-Kodierer vereinfachen die Migration auf die neue Technologie enorm und die steigende Nachfrage beweist, dass sich immer mehr Unternehmen fragen, wann denn der beste Zeitpunkt für eine Migration auf die neuesten Zutrittskontrolllösungen ist.

In meinem nächsten Blog werde ich erläutern, warum immer mehr Unternehmen ihre Systeme aktualisieren.

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Unternehmen möchten nötige Veränderungsmaßnahmen oft umgehen oder aufschieben – sei es aus Budget-Gründen oder aus Furcht vor Störungen im Arbeitsablauf mit eventuellen Einschränkungen der Produktivität. Das kann sich insbesondere bei der Zutrittskontrollinfrastruktur als riskant erweisen. Die Kombination aus veralteter Technik und wachsender Sicherheitsbedrohung kann den Handlungsspielraum eines Unternehmens beim Schutz seiner Mitarbeiter, Gebäude und Daten sehr schnell dramatisch einschränken. Dabei ist es sehr viel effizienter, Änderungen proaktiv einzuleiten, anstatt zur Reaktion gezwungen zu werden. Als ideale Lösung erweist sich hier der Aufbau einer Infrastruktur, die auf kontinuierlichen Wandel vorbereitet ist. Eine solche Infrastruktur kann sich jederzeit flexibel an neue Anforderungen anpassen. Gleichzeitig haben Unternehmen die Gewissheit, dass sich ihre Investitionen auch bei der Einführung neuer Technologien und Funktionen rechnen.

Es gibt viele gute Gründe, sich für diesen Weg zu entscheiden. Bestehende Sicherheitsmaßnahmen müssen regelmäßig aktualisiert werden. Wertminderung bei einer bestehenden Investition kann dadurch vermieden werden und gleichzeitig steigt der Komfort für die Anwender – dies alles gelingt mithilfe einer Plattform für Mehrfach-Anwendungen auf Smartcards oder Smartphones. Eine Zutrittskontrollplattform, die aktuellen Anforderungen gerecht wird mit dem höchstmöglichen Maß an Sicherheit, Komfort und Interoperabilität, gibt Unternehmen die Möglichkeit, künftige Funktionalitätserweiterungen vor Ort und ohne Unterbrechung des Geschäftsbetriebs zu integrieren. 

Interoperabilität und die Nutzung von Standards

Für den Aufbau einer skalierbaren und flexiblen Architektur ist es notwendig, die „Verbindungen“ zwischen den Architektur-Komponenten unter die Lupe zu nehmen. Neue Geräte und Systeme werden hinzugefügt, bestehende werden überarbeitet und aktualisiert: Bei der Weiterentwicklung von Komponenten kann das Sicherstellen reibungsloser Funktionalität und der erwarteten Sicherheitsfunktionen eine Herausforderung sein. Die Lösung dazu ist die Entwicklung von Standards in der Sicherheitsbranche. Organisationen wie die SIA, The Smart Card Alliance, PSIA und ONVIF nutzen das Know-How der Branche, um diesen Herausforderungen zu begegnen.  Ein Paradebeispiel dafür sind das Open Supervised Device Protocol (OSDP) und das damit verbundene Secure Channel Protocol (SCP) für die Leser-Kommunikation, die von der Security Industry Association (SIA) standardisiert wurden.

Vorteile von kontaktlosen Hochfrequenz-Smartcards

 Im Gegensatz zu älteren Lösungen sind die neuesten Hochfrequenz-Smartcards auf Interoperabilität ausgelegt. Sie fügen sich in eine größere, weitaus dynamischere Systemumgebung ein. Diese Lösungen sorgen auch dafür, dass die Sicherheit von Hardware und Medien unabhängig wird. Unternehmen können damit ihre Infrastruktur sehr viel einfacher an künftige Anforderungen anpassen. Aktuelle Lösungen beinhalten die Portabilität von Smartcards zu Smartphones, sodass Unternehmen in ihrem Zutrittskontrollsystem sowohl Smartcards als auch mobile Geräte oder gar beides gleichzeitig nutzen können.

Die iCLASS SE Plattform von HID Global arbeitet mit der Seos-Technologie und ist das erste System, welches die genannten Funktionen möglich macht. Sie erhöht die Sicherheit und auch die Flexibilität bei der Anpassung an zukünftige Anforderungen wie z. B. das nachträgliche Hinzufügen neuer Anwendungen auf eine Ausweiskarte. Außerdem können iCLASS Seos Ausweise innerhalb einer gesicherten Zutrittskontrollumgebung auch in Smartphones eingesetzt werden.

Mit modernen Zutrittskontrolllösungen können Migrationsprojekte dank Multitechnologie-Smartcards und -Lesegeräten, die solche erweiterungs- und anpassungsfähigen Plattformen nutzen, störungsfrei umgesetzt werden. Darüber hinaus haben Unternehmen mit aktuellen Kodiergeräten die Möglichkeit, Karten mithilfe eines einzigen Geräts zu kodieren und ohne Verzögerung auszugeben.  Diese Multitechnologie-Kodierer vereinfachen die Migration auf die neue Technologie enorm und die steigende Nachfrage beweist, dass sich immer mehr Unternehmen fragen, wann denn der beste Zeitpunkt für eine Migration auf die neuesten Zutrittskontrolllösungen ist.

In meinem nächsten Blog werde ich erläutern, warum immer mehr Unternehmen ihre Systeme aktualisieren.