Schutz von Personen und Eigentum an Universitäten

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Die meisten Universitäten schützen ihre Einrichtungen heute mithilfe von Magnetstreifenkarten – die jedoch über keinen oder nur geringen Fälschungsschutz verfügen. Niederfrequente Kartensysteme (125 kHz), auch unter der Bezeichnung Proximity (oder Prox-) Karten bekannt sind außerdem leicht zu klonen. Studenten, Dozenten und Mitarbeiter sind heute bestmöglich mit der kontaktlosen Hochfrequenz-Smartcard-Technologie geschützt, die gegenseitige Authentifizierung und kryptographische Schutzmechanismen mit geheimen Schlüsseln anwendet, sowie ein sicheres Übertragungsprotokoll auf einer vertrauensbasierten Plattform.
Die Kosten für eine Migration hin zu Smartcards sind schnell gedeckelt: Der Bedienkomfort ist erheblich besser, Wartung und Verwaltung sind effizienter. Hinzu kommt der Mehrwert einer einzigen Karte, die verschiedene Anwendungen abdeckt, wie das Öffnen von Türen, den Computerzugang, Zeiterfassung, sicheres Druckmanagement, bargeldlose Zahlungen in der Mensa, öffentlicher Personenverkehr sowie bargeldloser Zahlungsverkehr an Automaten. Moderne Smartcards verfügen über ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept, vereinfachen den Datenschutz und sind mit robusten Schutzmechanismen gegen Manipulationen ausgestattet. Sie können auch auf einigen Smartphones eingesetzt werden, sodass Personen alle digitalen Ausweise auf einem Gerät bei sich tragen, das nur selten vergessen wird oder verloren geht.

Es gibt eine Reihe von Best Practices für eine erfolgreiche Migration der Universitäten. Dazu gehört die Implementierung von Zutrittskontrollplattformen auf offenen Standards – für mehr Flexibilität, Interoperabilität und der Möglichkeit, künftige Technologien und Funktionen hinzuzufügen, so dass heutige Investitionen in die Zutrittskontrollinfrastruktur auch morgen noch genutzt werden können. Vorhandene Studentenausweise und Code-Nummerierungssysteme können weiterhin genutzt werden. Der Einsatz von Multitechnologie-Karten und -Lesern sorgt für einen reibungslosen Übergang bei der Umstellung ohne Betriebsausfallzeiten. Kartendienste bestätigen, dass das Drucken und die Arbeitsabläufe im Handling von Smartcards und Magnetstreifenkarten sehr ähnlich sind.

Eine vertrauenswürdige Identifizierung bei der Kartenausgabe erfordert Kartendrucker, Kartenmaterialien und Software, die visuelle und logische Komponenten für den Manipulationsschutz beinhalten. Zu den visuellen Elementen zählen höher auflösende Bilder und holografische Kartenlaminierungen sowie dauerhaft mit Laser eingravierte Personalisierungsattribute, die äußerst schwierig zu fälschen oder zu manipulieren sind. Und auch die Druckgeschwindigkeit ist wichtig, damit die Kartenausgabe zügig erfolgen kann.

Die richtige Ausgabelösung macht den Unterschied, wenn es darum geht, zu Beginn des Jahres lange Warteschlangen bei der Kartenausgabe schnell zu bedienen oder gar zu verhindern. Um diese Anforderungen zu erfüllen, bieten moderne High-Definition (HDP)-Druckeinheiten eine hohe Durchsatzrate sowie hervorragende Zuverlässigkeit und Haltbarkeit, modulares Design und schärfere Bilder mit höherer Auflösung. Für eine noch schnellere Ausgabe kombinieren eingebaute Personalisierungslösungen mehrere Prozesse zu einem automatisierten Schritt. Wenn die Karten mit statischen Informationen (z. B. Schulstempel, Logo und Leitbild) vorgedruckt werden, können alle übrigen Elemente am Ausgabetag mithilfe von partiellem Farbbanddruck schneller ausgegeben werden.

Die Verwaltung von Besuchern müssen ebenfalls berücksichtigt werden, genauso wie der Schutz von Studentenwohnheimen. Dies kann in Anbetracht von mehrheitlich offenen Universitätsgeländen eine Herausforderung sein. Sicherheitsbeauftragte sollten Besuchermanagementlösungen erwägen, die sich in ihr Zutrittskontrollsystem integrieren. Damit erhalten Universitäten eine Reihe von Funktionen zum Nachverfolgen der Besuche in Studentenwohnheimen sowie von Angehörigen der Universität als auch von nicht-studentischen Besuchern. Das Aufsichtspersonal in der Eingangshalle kann Gästeausweise mithilfe des Besuchermanagementsystems ausgeben, statt mit dem Zutrittskontrollsystem zu kommunizieren.

Universitäten müssen für die Sicherheit auf ihrem Gelände sorgen. Einige kontaktlose Hochfrequenz-Smartcards sind fälschungssicher und sorgen so für mehre Sicherheit und schnellere Registrierungszeiten. Kurzum: Sie bieten sowohl Karteninhabern als auch der Verwaltung einen Mehrwert und gesteigerten Bedienkomfort. Eine offene und anpassungsfähige Plattform ist eine solide Basis für die modulare Integration neuer Technologien und Funktionen – mit der Gewissheit, dass sich Infrastruktur-Investitionen auch für die Zukunft lohnen.

Brett St. Pierre ist Director of Business Development, Education Solutions, bei HID Global.